Verwenden

statt

verschwenden

Zusammen-
kommen

Ideen
entwickeln

Gesellschaft
verändern

Maiaktion:
Dein foodsharing-Café im Paradies

Ein sonniger Mai… im foodsharing-Café im Paradies!

Am Samstag werden wir zusammen mit dem Reparier-Café und foodsharing Jena ein Stück vom Paradiespark in ein mobiles foodsharing-Café umwandeln.
Gemeinsam mit Dir wollen wir unsere Vision von einem foodsharing-Café in Jena aufleben lassen! Beim Reparier-Café können wie immer kaputte Haushaltsgegenstände, Fahrräder oder sonstige Schätze zusammen mit erfahrenen Menschen vor Ort repariert werden. Von foodsharing gibt es gerettetes Essen und in unserem gemeinsamen outdoor-Café gemütliche Sitzmöglichkeiten, Kaffee und Limo. So kann mensch es sich mit einer Tasse und einem geretteten Brötchen bequem machen, in unserer fairwertbar-Bibliothek stöbern und sich über den frisch reparierten Toaster passend zu den Brötchen vom Vortag freuen.

Kommt also gerne am Samstag, den 14.05., zum „Dein Tag im Paradies“ auf die Rasenmühleninsel und schaut zwischen 13 und 18 Uhr bei uns vorbei! Wir würden uns freuen!

Mehr Infos zum Tagesprogramm findet ihr hier.

 

Für weitere Projekte des Monats klicke hier.

Raumsuche

Ein eher ernüchterndes Update gibt es noch von unserer Raumsuche. Nachdem wir zentrumsnah schon halb in eine Immobilie eingezogen sind, hat uns die freie Marktwirtschaft doch wieder auf die Straße gesetzt. So toll die Menschen unser Projekt auch fanden, gegen Profitinteressen und einen finanziell besser aufgestellten kurzfristigen Mitbewerber konnten wir nicht ankommen. Wir sind sehr enttäuscht, aber lassen uns davon nicht abhalten weiterzumachen. Haltet gern weiterhin mit uns die Augen offen und schreibt uns am besten direkt an kontakt@fairwertbar-jena.de, falls ihr eine tolle Bleibe für uns erspäht habt.

 Key Facts: zentrumsnah, ~100 qm, ÖPNV angebunden, möglichst barrierefrei, Gastronutzung vorteilhaft.

Über Uns

Der fairwertbar e.V. Jena ist eine Gruppe von nachhaltigkeitspolitisch engagierten Menschen in Jena. Unser gemeinsames Anliegen ist es einen für alle offenen Raum zu schaffen, der durch ein gemeinsames Werteverständnis eingerahmt wird. Hier möchten wir ein gesellschaftliches Experimentierfeld für Ideen eröffnen und Impulse zur kritischen Selbstreflexion setzen. Indem wir infrage stellen, wie wir leben und konsumieren, möchten wir einen wertschätzenden Umgang mit Ressourcen anstoßen. Menschen sollen sich hier bestärkt fühlen, sich mit anderen engagierten Menschen zu vernetzen und über Fragen der Nachhaltigkeit zu diskutieren. Wir wollen damit auch Initiativen in anderen Städten inspirieren, ähnliches zu tun.

Projekte

Foodsharing Café

Mit unserem Café schaffen wir einen Raum für Begegnungen. Hier können Menschen frei von Konsumzwang Zeit verbringen, eine gute Zeit haben, sich politisch bilden, Getränke auf Spendenbasis genießen, Menschen außerhalb ihrer Bubble treffen und vieles mehr. Kommt vorbei!

Projekt Stadt.Land.Nahrung

Das Projekt Stadt.Land.Nahrung möchte mit verschiedenen Akteur*innen gemeinsam ein regionales und nachhaltiges Produktions-, Logistik- und Verteilkonzept für Nahrungsmittel in Jena und der direkten, ländlichen Umgebung schaffen. Dieses soll mit Bildungsangeboten und Öffentlichkeitsarbeit komplettiert werden.

Bildungsangebote

Wir glauben, dass kritische Bildung ein relevanter Grundpfeiler auf dem Weg zu einer global gerechteren Gesellschaft ist. Um den Status Quo zu verändern, müssen Einsicht geschafften und Privilegien reflektiert werden. Wir wollen zum genauen Hinschauen und kritischen Reflektieren einladen.

Reparier-Café

Unser Ziel ist es, etwas gegen die Wegwerfgesellschaft zu tun und den Menschen zu zeigen, dass sie aus dem Kreislauf des Kaufens, Wegwerfens und Neukaufens ausbrechen können. Beim Reparier-Café zeigen wir allen Interessierten, wie sie ihre kaputten Dinge wieder flott machen können: Es geht also um Hilfe zur Selbsthilfe.

Schnippeldisko

Wir wollen mit unseren Schnippeldiskos zeigen, dass es möglich ist auch mit geretteten Lebensmitteln noch eine Menge toller Dinge zu kochen und einige Menschen zu versorgen. Wir kochen ausschließlich vegan und unterstützen natürlich nur Projekte und Verantstaltung die unserem Selbstverständnis entsprechen.

Netzwerken

Du willst auf Missstände aufmerksam machen, hast selbst neue Ideen und Projekte oder magst Früchte deiner Arbeit für Menschen zugänglich machen? Als fairwertbar e.V. und foodsharing Café schaffen wir eine Plattform für Austausch und Vernetzung zum Thema Nachhaltigkeit in und um Jena.

Dir gefällt was wir tun? Du kannst uns auf vielfältige Weise unterstützen!
Infos dazu findest du hier.

Ziele

Global
denken

Transparenz
schaffen

Wegwerf-
gesellschaft
verändern

Kolonialprodukte
kritisch
hinterfragen

Gesellschaft
verändern

Konsumzwang
auflösen

Ideen
entwickeln

Gelerntes
weitergeben

Gemeinsam
lernen

Aktuelles

Gemeinsam mit fünf weiteren Akteur:innen aus Jena und Umgebung haben wir heute einen Antrag mit dem schönen Titel „Stadt.Land.Nahrung.“ bei der Thüringer Aufbaubank eingereicht, um unsere gemeinsame Vision von einer nachhaltigen solidarischen Landwirtschaft, ökologischen Verkehrskonzepten und Bildung für Lebensmittelwertschätzung nach Jena zu holen. Mit an Bord sind die Gemüsegärtnerei Grünschnabel, das Flussland, Sonnengut Gerster, das Kniestchen und die hoffentlich bald um Jena entstehende Gemüse-SoLawi Pippi Pflanzstrumpf.
Wir vom fairwertbar e.V. wollen im Rahmen des Projektes unsere Bildungsarbeit zum Thema Lebensmittelwertschöpfung und Ressourcenverschwendung weiter ausbauen. Also – Daumen drücken! 🙂

Wir haben für euch keine Kosten und Mühen gescheut und extra traumhaftes Wetter organisiert.  Daher hat es uns natürlich riesig gefreut, dass so viele Menschen unserer Einladung in den Paradiespark gefolgt sind. Ein großes Danke den vielen Musiker:innen, die die Bühne im Brunnen und den Park mit Musik gefüllt haben, und natürlich den vielen Leuten, die uns beim Fairteilen und gemeinsamen Genießen des Pommels geholfen haben.
Außerdem sind rund 500€ an Spenden zusammengekommen, mit denen wir hälftig die Welthungerhilfe in der Ukraine sowie den Aufbau unseres foodsharing-Cafés in Jena unterstützen möchten.

Einen kleinen visuellen Eindruck zur Aktion findet ihr auf JenaTV.

Der fairwertbar e.V. hat ca. 150 Kästen feinstes Apfelbier (Pommel) vor der Tonne gerettet und will es nun mit euch teilen. Damit das Pommel auch in einem angemessenen Setting unter durstige Leute kommt, wollen wir ein Pommel-Pop-up im Paradiespark veranstalten.
Am Sonntag, dem 20.3. um 14:00 Uhr, wird im Paradiespark auf der großen Wiese zwischen Märchenbrunnen und Haltstelle Jenertal ein gemütliches Ambiente aus Sitz- und Liegemöglichkeiten dazu einladen sich niederzulassen und das Pommel vor Ort, gegen eine freiwillige Spende, zu genießen oder mitzunehmen. Neben geteilten Lebensmitteln geht uns natürlich auch darum, mit euch in Kontakt zu kommen und eine Gelegenheit zum Treffen und Austauschen im öffentlichen Raum ohne Konsumzwang zu ermöglichen.

Ein eher ernüchterndes Update gibt es noch von unserer Raumsuche. Nachdem wir zentrumsnah schon halb in eine Immobilie eingezogen sind, hat uns die freie Marktwirtschaft doch wieder auf die Straße gesetzt. So toll die Menschen unser Projekt auch fanden, gegen Profitinteressen und einen finanziell besser aufgestellten kurzfristigen Mitbewerber konnten wir nicht ankommen. Wir sind sehr enttäuscht, aber lassen uns davon nicht abhalten weiterzumachen. Haltet gern weiterhin mit uns die Augen offen und schreibt uns am besten direkt an kontakt@fairwertbar-jena.de, falls ihr eine tolle Bleibe für uns erspäht habt.

 Key Facts: zentrumsnah, ~100 qm, ÖPNV angebunden, möglichst barrierefrei, Gastronutzung vorteilhaft.

Auch diesen Monat waren wir alles andere als untätig! Wir haben viel geplant, organisiert und letztendlich zwei tolle Projekttage auf die Beine gestellt. Gemeinsam mit Schüler*innen der Jenaplan-Schule haben wir die letzten Tage vor den Winterferien genutzt, um unter dem Motto „Ist das noch fairwertbar?“ die Themen Lebensmittelverschwendung und Ressourcenwertschätzung genauer unter die Lupe zu nehmen.

Für mehr Infos zu unserer Aktion an der Jenaplan-Schule klicke hier.

Heute sind die ersten Aufstrichzirkel gestartet. Unser Projekt des Monats Januar war es, eine Plattform aufzubauen, über die sich Menschen zusammfinden können, die gemeinsam in einem Aufstrichzirkel sein möchten.
Du hast unser Monatsprojekt leider verpasst, hast aber so richtig Lust alle paar Wochen mit deiner Eigenkreation vor ausgewählten Menschen so richtig zu flexen? No Panic! Lies dir einfach alles zu unserem Monatsprojekt im Januar durch und schreib uns eine Mail. Wir bringen dich auch jetzt noch ins Game!

Für mehr Infos zu unserem Monatsprojekt Januar klicke hier.

Wir haben uns riesig gefreut, dass Ihr unsere Dezemberaktion mit dem Geschenkefairteiler Frieda so gut angenommen und Tag für Tag für einen buntes Verschenken und Beschenktwerden ganz ohne Komsum gesorgt habt! Auch in JenaTV waren wir zu sehen und hören. Frieda ist nach dem Jahreswechsel nun im verdienten Urlaub und wird aber bestimmt auch künftig immer wieder in Jena auftauchen. Also haltet die Augen offen! 😉

Der fairwertbar e.V., foodsharing Jena und das Reparier-Café Jena prägen in Jena die Entwicklung nachhaltiger Aspekte – mit Projekten, Bildung, Öffentlichkeitsarbeit, Aktionen, und jeder Menge ehrenamtlicher Handarbeit – haben dabei eine Menge Wissen und Skills auf diesem Gebiet aufgebaut. Wir haben Herrn Bürgermeister Gerlitz von der Stadt Jena eingeladen, sich mit den Initiativen zum Thema Ressourcen- und Lebensmittelwertschätzung auszutauschen. Wir freuen uns auf den nahenden Gesprächstermin am 23.11.21, um gemeinsam über zentrale Fragen der Nachhaltigkeitsentwicklung zu diskutieren:

Wie kann das Erreichen der im Stadtrat beschlossenen Klima- und Nachhaltigkeitsziele mit Unterstützung durch die Initiativen umgesetzt werden?
Welche Möglichkeiten hat die Stadt, hierbei zu unterstützen?
Können auch Ressourcen und Finanzen bereitgestellt werden, um eine Basis für die ehrenamtliche Engagement zu schaffen?

Juhuu, es ist geschafft! Wir werden ein Upgrade bekommen und sind voraussichtlich ab 2022 nicht mehr nur eingetragener Verein, sondern dann auch ein gemeinnütziger eingetragener Verein. Uns war schon von Anfang an klar, dass unsere Projekte und Aktionen ausschließlich dem Gemeinwohl dienen sollen, aber nun konnten wir auch endlich das Finanzamt Jena davon überzeugen! Was bedeutet das für uns und euch? Wir dürfen ab kommendem Jahr unter anderem für Spenden offiziell Spendenbescheinigungen ausstellen, uns auf weitere Förderformate bewerben, und auch offizielle Seiten wie die Stadt sind nun vermehrt angehalten und hoffentlich zusätzlich motiviert, unser Engagement zu unterstützen . Also seid gespannt, was als nächstes passiert 🙂

Der fairwertbar e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, über alternative solidarische und ökologische Lebensweisen zu reflektieren, zu informieren und diese vielleicht sogar gemeinsam anzustoßen. Da lassen wir es uns natürlich nicht nehmen bei den Alternativen Orientierungstagen, kurz ALOTA, mitzumischen. Wir unterstützen die Veranstaltungsreihe für Erstis, Neuankömmlinge und Interessierte gemeinsam mit foodsharing Jena und laden zu einem Vortrag über Lebensmittelverschwendung mit anschließender Apfelmus-Kochaktion ein.

Neben dem gesellschaftlichem Engagement sollte man nie vergessen, sich auch mal eine Pause zu gönnen. Was könnte es dabei Schöneres geben als zu wilden Bässen am Saaleufer das Tanzbein zu schwingen? Unsere Freund*innen vom resonant e.V. haben uns zu ihrem Rave „Parzelle 56 im Exil“ geladen und während wir neben tollen Menschen die Hüften kreisen ließen, haben wir ganz nebenbei noch leckeres veganes Curry auf dem Hockerkocher gekocht.
Schön war’s!

Heute wurde wir ins Vereinsregiester Aufgenommen. Ab heute bitte also bitte fairwertbar e.V. – nicht mehr nur fairwertbar! Wie es nun mit uns weitergeht erfahrt ihr in Kürze. Nächstes Kapitel ist nun die Anerkennung der Gemeinnützigkeit!

Unter dem Titel „Jenaer Initiative will weg von der Wegwerfgesellschaft“ berichtete die OTZ am 12.06.2021 erstmals über die Vision eines neuen Raums für Nachhaltigkeit in Jena: als foodsharing-Café, Reparier-Café, Bildungsort, Ort der Begegnung sowie als Ort des gesellschaftlichen Engagements und Austausches sollen unterschiedliche Aspekte der Ressourcenschonung und der gesellschaftlichen Transormation unter ein Dach gebracht und für diese Themen mehr Sichtbarkeit und Präsenz in der Stadt geschaffen werden. Unsere Initiative fairwertbar ist dafür nach wievor intensiv auf Raumsuche. Falls Du eine gute Idee für Räumlichkeiten hast, melde dich doch gerne an kontakt@fairwertbar-jena.de

Das Interview an Jördis Bachmann von der OTZ gaben Johanna und Cora – vollständig zu lesen gibt es alles (leider hinter einer paywall) unter https://www.otz.de/regionen/jena/jenaer-initiative-will-weg-von-der-wegwerfgesellschaft-id232514765.html.

Informiere Dich

Systeme lassen sich nur gemeinsam verändern!

Wie können wir solidarische Strukturen aufbauen, die nach einer anderen Logik funktionieren? Wie wollen wir uns in Zukunft organisieren und ernähren, ohne Mensch, Tier und Natur auszubeuten? Wie kann heute angesichts des globalen Super-Marktes eine bäuerliche, vielfältige Landwirtschaft erhalten bleiben, die gesunde, frische Nahrungsmittel erzeugt und die Natur- und Kulturlandschaft pflegt?
Diese Fragen lassen sich nur kollektiv beantworten. Neue Strukturen finden und diese ausprobieren ist nur durch das Zusammenwirken vieler Menschen möglich, die gemeinsam um eine bessere Zukunft streiten. Wir dürfen nicht beispielsweise bei einer individuellen Konsumkritik stehen bleiben, sondern müssen uns darauf fokussieren, strukturelle Veränderungen voranzubringen! Eine Antwort darauf können solidarische Landwirschaften sein.

Bei Solidarischer Landwirtschaft werden die Lebensmittel nicht mehr über den Markt vertrieben, sondern fließen in einen eigenen, durchschaubaren Wirtschaftskreislauf, der von den Verbraucher*innen mit organisiert und finanziert wird. Sie fördert und erhält eine bäuerliche und vielfältige Landwirtschaft, stellt regionale Lebensmittel zur Verfügung und ermöglicht Menschen einen neuen Erfahrungs- und Bildungsraum. Menschen, die in der Landwirtschaft arbeiten, haben meist nur die Wahl entweder die Natur oder sich selbst auszubeuten. Ihre Existenz hängt von Subventionen und  Markt- bzw. Weltmarktpreisen ab. Beide sind Faktoren, auf die sie keinen Einfluss haben und die sie häufig zwingen, über ihre persönliche Belastungsgrenze sowie die von Boden und Tieren zu gehen, oder ganz aus der Landwirtschaft auszusteigen. Auch der ökologische Landbau ist von diesem Mechanismus nicht ausgenommen. Solidarische Landwirtschaft ist eine innovative Strategie für eine lebendige, verantwortungsvolle Landwirtschaft, die gleichzeitig die Existenz der Menschen, die dort arbeiten, sicherstellt und einen essenziellen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung leistet. [1]

2 Stück Pizza für den Müll   O D E R  18 Millionen Tonnen?! Seriously Germany?!

Laut der WWF Studie „Das große Wegschmeißen“ landen über 18 Millionen Tonnen an Lebensmitteln pro Jahr in Deutschland  im Müll. Dies entspricht fast einem Drittel der jährlich produzierten Lebensmittel in Deutschland. Der überwiegende Teil dieser Lebensmittelabfälle (ca. 10 Millionen Tonnen) wäre bereits heute vermeidbar – etwa durch verbessertes Management, nachhaltigere Marketingstrategien und veränderte Konsumgewohnheiten. Weltweit werden Lebensmittel für 12 Milliarden Menschen produziert – trotzdem hungern täglich eine Milliarde Menschen. [1]

Wir Leben in einer Externalisierungsgesellschaft!

In Ghanas Hauptstadt Accra befindet sich eine der größten Elektroschrott-Müllkippen Afrikas. Kinder und Jugendliche verbrennen kaputte Geräte aus Europa, um an verwertbares Metall zu kommen. Sie verdienen damit etwas Geld, doch zahlen dafür mit ihrer Gesundheit.

Mit eindrucksvollen, bedrückenden Bildern macht der Film „Welcome to Sodom“ hierauf aufmerksam.

Warnstufe Brot

Von 4,5 Mio. Tonnen hergestellten Backwaren in 2015 wurden 1,7 Mio. Tonnen als Verlust gebucht. Diese Ressourcenverschwendung entspricht laut der WWF-Studie „Unser täglich Brot“ [2] einer Ernte von fast 400.000 Hektar Ackerland – etwa einem Viertel der Fläche Thüringens. Damit einher gehen Treibhausgasemissionen in Höhe von 2,46 Mio. Tonnen. Ein sorgsamerer Umgang mit Backwaren würde erheblich dazu beitragen, Ressourcen und unser Klima zu schützen.

Durch das Kniestchen, einen Vortagsladen für Backwaren, können pro Monat in Jena rund eine Tonne Backwaren dieser vermeidbaren Lebensmittelabfälle dem menschlichen Verzehr zugeführt werden – eine große Menge Brot, Brötchen, Gebäck und Kuchen, die sonst als Viehfutter oder zur Biogaserzeugung geendet wäre. Pro Jahr werden somit nach überschlägigen Berechnungen rund 17 Tonnen Treibhausgase eingespart.

Mehr Infos zu Lebensmittelverschwindung auf dem Gebiet Backwaren findet Ihr in Jena beim Kniestchen.

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