Verwenden

statt

verschwenden

Zusammen-kommen

Ideen
entwickeln

Gesellschaft
verändern

Januaraktion:
Starte einen Aufstrichzirkel

Was ist ein Aufstrichzirkel?

Bei einem Aufstrichzirkel wird selbstgemachter Aufstrich getauscht .Dafür tuen sich 4 – 6 Teams zusammen. Jedes Team macht alle 4 -6 Wochen Aufstriche und verteilt sie an die anderen Zirkelteilnehmenden. Ein Team kann aus einer einzelnen Person, einer WG oder einer Familie bestehen.

Jeder Zirkel kann selbst entscheiden, ob die Aufstriche vegan, vegetarisch, saisonal und/oder bio sein sollen.

Ein Aufstrichzirkel ist also perfekt für Menschen, die gerne kochen, Rezepte ausprobieren, Spaß am Teilen haben und nette Menschen kennenlernen wollen.

Aktiv werden?

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Menschen sehr gerne Teil eines Aufstrichzirkeln sind, es oft aber an der Organisation scheitert. Wir möchten euch dabei unterstützen Teil eines Aufstrichzirkels zu werden. Schreibt uns eine Mail an: aufstrichzirkel@fairwertbar-jena.de. Wir connecten euch mit Menschen, die ebenfalls Lust haben selbstgemachten Aufstrich zu teilen und geben euch Inputs wie ihr euch als Gruppe organisieren könnt.

Schreibt in die Mail gerne noch:
– wo ihr ungefährt wohnt (Jena Süd, Lobeda, Weimar West…)
– ob ihr Lebensmittelallergien habt
– wie ihr euch ernährt (vegan, vegetarisch, nur bio, okay mit containerten Lebensmitteln…)
damit wir euch optimal connecten können.:)

Für weitere Infos klicke hier.

Für weitere Monatsprojekte klicke hier.

Falls du neugierig bist und auch über neue Projekte, Veranstaltungen und Aktionen immer informiert sein möchtest, kannst du dich hier gerne zu unserem Mailverteiler anmelden.

Projekte

Foodsharing Café

Mit unserem Café schaffen wir einen Raum für Begegnungen. Hier können Menschen frei von Konsumzwang Zeit verbringen, eine gute Zeit haben, sich politisch Bilden, Getränke auf Spendenbasis genießen, Menschen außerhalb ihrer Bubble treffen und vieles mehr. Kommt vorbei!

 

Mobile Küfa

Wir wollen mit unserer mobilen Küfa (Küche für alle) zeigen, dass es möglich ist auch mit geretteten Lebensmitteln noch eine Menge toller Dinge zu kochen und einige Menschen zu versorgen. Wir kochen ausschließlich vegan und unterstützen natürlich nur Projekte und Verantstaltung die unserem Selbstverständnis entsprechen.

Bildungsangebote

Wir glauben, dass kritische Bildung ein relevanter Grundpfeiler auf dem Weg zu einer global gerechteren Gesellschaft ist. Um den Status Quo zu verändern muss Einsicht geschafften und Privilegien reflektiert werden. Wir wollen zum genauen Hinschauen und kritischen Reflektieren einladen.

Reparier-Café

Unser Ziel ist es, etwas gegen die Wegwerfgesellschaft zu tun und den Menschen zu zeigen, dass sie aus dem Kreislauf des Kaufens, Wegwerfens und Neukaufens ausbrechen können. Beim Reparier-Café zeigen wir allen Interessierten, wie sie ihre kaputten Dinge wieder flott machen können: Es geht also um Hilfe zur Selbsthilfe.

Öffentlichkeitsarbeit

Die Welt dreht sich von allein – gesellschaftliche Transformation hingegen muss angestoßen werden. Wir wollen nachhaltig Dinge in Bewegung setzen und führen hierfür Öffentlichkeitsarbeit über verschiedenste Medien durch, um die breite Gesellschaft zu erreichen. Dabei sind wir kreativ, mutig, künstlerisch und auch technisch professionell unterwegs.

 

Netzwerken

Du willst auf Missstände aufmerksam machen, hast selbst neue Ideen und Projekte oder magst Früchte deiner Arbeit für Menschen zugänglich machen? Als fairwertbar e.V. und foodsharing Café schaffen wir eine Plattform für Austausch und Vernetzung zum Thema Nachhaltigkeit in und um Jena.

Über Uns

Der fairwertbar e.V. Jena ist eine Gruppe von nachhaltigkeitspolitisch engagierten Menschen in Jena. Unser gemeinsames Anliegen ist es einen für alle offenen Raum zu schaffen, der durch ein gemeinsames Werteverständnis eingerahmt wird. Hier möchten wir ein gesellschaftliches Experimentierfeld für Ideen eröffnen und Impulse zur kritischen Selbstreflexion setzen. Indem wir infrage stellen, wie wir leben und konsumieren, möchten wir einen wertschätzenden Umgang mit Ressourcen anstoßen. Menschen sollen sich hier bestärkt fühlen, sich mit anderen engagierten Menschen zu vernetzen und über Fragen der Nachhaltigkeit zu diskutieren. Wir wollen damit auch Initiativen in anderen Städten inspirieren, ähnliches zu tun.

Ziele

Global
denken

Transparenz
schaffen

Wegwerf-
gesellschaft
verändern

Kolonialprodukte
kritisch
hinterfragen

Gesellschaft
verändern

Konsumzwang
auflösen

Ideen
entwickeln

Gelerntes
weitergeben

Gemeinsam
lernen

Aktuelles

Wir haben uns riesig gefreut, dass Ihr unsere Dezemberaktion mit dem Geschenkefairteiler Frieda so gut angenommen und Tag für Tag für einen buntes Verschenken und Beschenktwerden ganz ohne Komsum gesorgt habt! Auch in JenaTV waren wir zu sehen und hören. Frieda ist nach dem Jahreswechsel nun im verdienten Urlaub und wird aber bestimmt auch künftig immer wieder in Jena auftauchen. Also haltet die Augen offen! 😉

Der fairwertbar e.V., foodsharing Jena und das Reparier-Café Jena prägen in Jena die Entwicklung nachhaltiger Aspekte – mit Projekten, Bildung, Öffentlichkeitsarbeit, Aktionen, und jeder Menge ehrenamtlicher Handarbeit – haben dabei eine Menge Wissen und Skills auf diesem Gebiet aufgebaut. Wir haben Herrn Bürgermeister Gerlitz von der Stadt Jena eingeladen, sich mit den Initiativen zum Thema Ressourcen- und Lebensmittelwertschätzung auszutauschen. Wir freuen uns auf den nahenden Gesprächstermin am 23.11.21, um gemeinsam über zentrale Fragen der Nachhaltigkeitsentwicklung zu diskutieren:

Wie kann das Erreichen der im Stadtrat beschlossenen Klima- und Nachhaltigkeitsziele mit Unterstützung durch die Initiativen umgesetzt werden?
Welche Möglichkeiten hat die Stadt, hierbei zu unterstützen?
Können auch Ressourcen und Finanzen bereitgestellt werden, um eine Basis für die ehrenamtliche Engagement zu schaffen?

Juhuu, es ist geschafft! Wir werden ein Upgrade bekommen und sind voraussichtlich ab 2022 nicht mehr nur eingetragener Verein, sondern dann auch ein gemeinnütziger eingetragener Verein. Uns war schon von Anfang an klar, dass unsere Projekte und Aktionen ausschließlich dem Gemeinwohl dienen sollen, aber nun konnten wir auch endlich das Finanzamt Jena davon überzeugen! Was bedeutet das für uns und euch? Wir dürfen ab kommendem Jahr unter anderem für Spenden offiziell Spendenbescheinigungen ausstellen, uns auf weitere Förderformate bewerben, und auch offizielle Seiten wie die Stadt sind nun vermehrt angehalten und hoffentlich zusätzlich motiviert, unser Engagement zu unterstützen . Also seid gespannt, was als nächstes passiert 🙂

Der fairwertbar e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, über alternative solidarische und ökologische Lebensweisen zu reflektieren, zu informieren und diese vielleicht sogar gemeinsam anzustoßen. Da lassen wir es uns natürlich nicht nehmen bei den Alternativen Orientierungstagen, kurz ALOTA, mitzumischen. Wir unterstützen die Veranstaltungsreihe für Erstis, Neuankömmlinge und Interessierte gemeinsam mit foodsharing Jena und laden zu einem Vortrag über Lebensmittelverschwendung mit anschließender Apfelmus-Kochaktion ein.

Neben dem gesellschaftlichem Engagement sollte man nie vergessen, sich auch mal eine Pause zu gönnen. Was könnte es dabei Schöneres geben als zu wilden Bässen am Saaleufer das Tanzbein zu schwingen? Unsere Freund*innen vom resonant e.V. haben uns zu ihrem Rave „Parzelle 56 im Exil“ geladen und während wir neben tollen Menschen die Hüften kreisen ließen, haben wir ganz nebenbei noch leckeres veganes Curry auf dem Hockerkocher gekocht.
Schön war’s!

Heute wurde wir ins Vereinsregiester Aufgenommen. Ab heute bitte also bitte fairwertbar e.V. – nicht mehr nur fairwertbar! Wie es nun mit uns weitergeht erfahrt ihr in Kürze. Nächstes Kapitel ist nun die Anerkennung der Gemeinnützigkeit!

Unter dem Titel „Jenaer Initiative will weg von der Wegwerfgesellschaft“ berichtete die OTZ am 12.06.2021 erstmals über die Vision eines neuen Raums für Nachhaltigkeit in Jena: als foodsharing-Café, Reparier-Café, Bildungsort, Ort der Begegnung sowie als Ort des gesellschaftlichen Engagements und Austausches sollen unterschiedliche Aspekte der Ressourcenschonung und der gesellschaftlichen Transormation unter ein Dach gebracht und für diese Themen mehr Sichtbarkeit und Präsenz in der Stadt geschaffen werden. Unsere Initiative fairwertbar ist dafür nach wievor intensiv auf Raumsuche. Falls Du eine gute Idee für Räumlichkeiten hast, melde dich doch gerne an kontakt@fairwertbar-jena.de

Das Interview an Jördis Bachmann von der OTZ gaben Johanna und Cora – vollständig zu lesen gibt es alles (leider hinter einer paywall) unter https://www.otz.de/regionen/jena/jenaer-initiative-will-weg-von-der-wegwerfgesellschaft-id232514765.html.

Informiere Dich

It’s not the shark, it’s the water!

Wir dürfen nicht bei der Individuellen Konsumkritik stehen bleiben, sondern müssen uns darauf fokussieren strukturelle Veränderungen voranzubringen!
Wie kann heute angesichts des globalen Super-Marktes eine bäuerliche, vielfältige Landwirtschaft erhalten bleiben, die gesunde, frische Nahrungsmittel erzeugt und die Natur- und Kulturlandschaft pflegt? Bei Solidarischer Landwirtschaft werden die Lebensmittel nicht mehr über den Markt vertrieben, sondern fließen in einen eigenen, durchschaubaren Wirtschaftskreislauf, der von den Verbraucher*innen mit organisiert und finanziert wird. Solidarische Landwirtschaft fördert und erhält eine bäuerliche und vielfältige Landwirtschaft, stellt regionale Lebensmittel zur Verfügung und ermöglicht Menschen einen neuen Erfahrungs- und Bildungsraum. Menschen, die in der Landwirtschaft arbeiten, haben meist nur die Wahl entweder die Natur oder sich selbst auszubeuten. Ihre Existenz hängt von Subventionen und  Markt- bzw. Weltmarktpreisen ab. Beide sind Faktoren, auf die sie keinen Einfluss haben und die sie häufig zwingen, über ihre persönliche Belastungsgrenze sowie die von Boden und Tieren zu gehen, oder ganz aus der Landwirtschaft auszusteigen. Auch der ökologische Landbau ist von diesem Mechanismus nicht ausgenommen. Solidarische Landwirtschaft ist eine innovative Strategie für eine lebendige, verantwortungsvolle Landwirtschaft, die gleichzeitig die Existenz der Menschen, die dort arbeiten, sicherstellt und einen essenziellen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung leistet. [1]

2 Stück Pizza für den Müll   O D E R  18 Millionen Tonnen?! Seriously Germany?!

Laut der WWF Studie „Das große Wegschmeißen“ landen über 18 Millionen Tonnen an Lebensmitteln pro Jahr in Deutschland  im Müll. Dies entspricht fast einem Drittel der jährlich produzierten Lebensmittel in Deutschland. Der überwiegende Teil dieser Lebensmittelabfälle (ca. 10 Millionen Tonnen) wäre bereits heute vermeidbar – etwa durch verbessertes Management, nachhaltigere Marketingstrategien und veränderte Konsumgewohnheiten. Weltweit werden Lebensmittel für 12 Milliarden Menschen produziert – trotzdem hungern täglich eine Milliarde Menschen. [1]

2 Stück Pizza für den Müll   O D E R  18 Millionen Tonnen?! Seriously Germany?!

Laut der WWF Studie „Das große Wegschmeißen“ landen über 18 Millionen Tonnen an Lebensmitteln pro Jahr in Deutschland  im Müll. Dies entspricht fast einem Drittel der jährlich produzierten Lebensmittel in Deutschland. Der überwiegende Teil dieser Lebensmittelabfälle (ca. 10 Millionen Tonnen) wäre bereits heute vermeidbar – etwa durch verbessertes Management, nachhaltigere Marketingstrategien und veränderte Konsumgewohnheiten. Weltweit werden Lebensmittel für 12 Milliarden Menschen produziert – trotzdem hungern täglich eine Milliarde Menschen. [1]

Wir Leben in einer Externalisierungsgesellschaft!

In Ghanas Hauptstadt Accra befindet sich eine der größten Elektroschrott-Müllkippen Afrikas. Kinder und Jugendliche verbrennen kaputte Geräte aus Europa, um an verwertbares Metall zu kommen. Sie verdienen damit etwas Geld, doch zahlen dafür mit ihrer Gesundheit.

Mit eindrucksvollen, bedrückenden Bildern macht der Film „Welcome to Sodom“ hierauf aufmerksam.

Warnstufe Brot

Von 4,5 Mio. Tonnen hergestellten Backwaren in 2015 wurden 1,7 Mio. Tonnen als Verlust gebucht. Diese Ressourcenverschwendung entspricht laut der WWF-Studie „Unser täglich Brot“ [2] einer Ernte von fast 400.000 Hektar Ackerland – etwa einem Viertel der Fläche Thüringens. Damit einher gehen Treibhausgasemissionen in Höhe von 2,46 Mio. Tonnen. Ein sorgsamerer Umgang mit Backwaren würde erheblich dazu beitragen, Ressourcen und unser Klima zu schützen.

Durch das Kniestchen, einen Vortagsladen für Backwaren, können pro Monat in Jena rund eine Tonne Backwaren dieser vermeidbaren Lebensmittelabfälle dem menschlichen Verzehr zugeführt werden – eine große Menge Brot, Brötchen, Gebäck und Kuchen, die sonst als Viehfutter oder zur Biogaserzeugung geendet wäre. Pro Jahr werden somit nach überschlägigen Berechnungen rund 17 Tonnen Treibhausgase eingespart.

Mehr Infos zu Lebensmittelverschwindung auf dem Gebiet Backwaren findet Ihr in Jena beim Kniestchen.

Warnstufe Brot

Von 4,5 Mio. Tonnen hergestellten Backwaren in 2015 wurden 1,7 Mio. Tonnen als Verlust gebucht. Diese Ressourcenverschwendung entspricht laut der WWF-Studie „Unser täglich Brot“ [2] einer Ernte von fast 400.000 Hektar Ackerland – etwa einem Viertel der Fläche Thüringens. Damit einher gehen Treibhausgasemissionen in Höhe von 2,46 Mio. Tonnen. Ein sorgsamerer Umgang mit Backwaren würde erheblich dazu beitragen, Ressourcen und unser Klima zu schützen.

Durch das Kniestchen, einen Vortagsladen für Backwaren, können pro Monat in Jena rund eine Tonne Backwaren dieser vermeidbaren Lebensmittelabfälle dem menschlichen Verzehr zugeführt werden – eine
große Menge Brot, Brötchen, Gebäck und Kuchen, die sonst als Viehfutter oder zur Biogaserzeugung geendet wäre. Pro Jahr werden somit nach überschlägigen Berechnungen rund 17 Tonnen Treibhausgase eingespart.

Mehr Infos zu Lebensmittelverschwindung auf dem Gebiet Backwaren findet Ihr in Jena beim Kniestchen.

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